Unser Blog

Hostsharing für CSR-Preis der Bundesregierung nominiert

erschienen am 28.01.2020

Hostsharing wurde für den Corporate-Social-Responsibility-Preis der Bundesregierung 2020 in der Sonderpreiskategorie ›CSR und Digitalisierung‹ nominiert.

Die Bundesregierung schreibt 2020 zum vierten Mal den CSR-Preis aus. Sie will damit Unternehmen auszeichnen, die nachhaltiges Handeln in ihre Geschäftstätigkeit integrieren. CSR steht für Corporate Social Responsibility, auf Deutsch also für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung. Mit dem CSR-Preis werden Unternehmen honoriert, die vorbildhaft »faire Geschäftspraktiken und eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik umsetzen, natürliche Ressourcen sparsam nutzen, Klima und Umwelt schützen, sich vor Ort engagieren und Verantwortung auch in der Lieferkette übernehmen.« Eine Experten-Jury hat 25 Unternehmen in verschiedenen Kategorien für den CSR-Preis nominiert und am 22.

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Jahresrückblick 2019

erschienen am 24.01.2020

Im letzten Jahr starb unser Gründungsmitglied Uwe Müller. Deshalb fällt uns der Jahresrückblick diesmal schwer, obwohl es viele erfreuliche Ereignisse gab.

Die EU macht das Internet kaputt Das Jahr begann mit einem Angriff der EU auf die Freiheit im Internet. Hostsharing versuchte mit Briefen an Europa-Abgeordnete gemeinsam mit vielen anderen Internet-Aktivisten das Schlimmste zu verhindern – ohne Erfolg. Und der Bundestag entmachtete sich in dieser Frage lieber selbst, als Stellung zu beziehen. Ein Jahr mit vielen Veranstaltungen Der Kalender von Hostsharing war im Jahr 2019 prall gefüllt. Neben den regelmäßigen internen Treffen, die alle zwei Monate stattfanden, war das Team bei zahlreichen Events dabei:

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Hackathon für die Solidarische Landwirtschaft

erschienen am 12.12.2019

Im Rahmen des “Solid Base” Projekts zur Erforschung und Verbesserung der finanziellen Nachhaltigkeit von solidarischen Landwirtschaftsinitiativen in Europa, trafen sich "Hacker" und "Landwirte" aus ganz Europa in Freiburg, um gemeinsam die neuen Softwarelösungen zu verbessern.

Der Hackathon fand Mitte November 2019 in den Räumen des Chaos Computer Clubs Freiburg statt. Er wurde von den Agronauten, einer Forschungsgesellschaft für nachhaltige, regionale Agrar- und Ernährungskultur organisiert. Weitere Teilnehmer waren das solidarische Landwirtschaftsnetzwerk Solawi, das Internationale Netzwerk für Community Supported Agriculture (CSA) Urgenci, die tschechische Organisation AMPI, die koordinierende Organisation TVE aus Ungarn sowie lokale Gruppen wie das Kartoffelkombinat aus München. Unterstützt wurden die Organisationen von den Librehosters, den geeks4change und Hostsharing.

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Free Software is evil

erschienen am 12.11.2019

Open-Source-Software ist böse. Sie ist die Waffe, mit der GAFA das Internet monopolisiert hat. Jeder Open-Source-Entwickler spielt GAFA in die Hände. Der Einzelne ist machtlos gegen die Übermacht der Internetkonzerne. Gemeinschaftlich betriebene Infrastruktur könnte ein Weg sein, das Internet wieder zu dezentralisieren und ein wenig digitale Souveränität zurückzugewinnen.

Die Schlacht gewonnen. Den Krieg verloren? Die Free and Open Source Software Bewegung hat die Schlacht ums Internet gewonnen. Während Mitarbeiter in der Industrie und der Verwaltung noch weitestgehend an proprietäre Windows-Software gefesselt sind oder wie in München wieder eingefangen wurden, hat sich freie Software in anderen Bereichen eindrucksvoll durchgesetzt. 29,91 % aller aktiven Websites laufen laut einer auf statista.com veröffentlichten Studie mit dem Open Source Webserver Apache, weitere 19,55 % mit nginx, einer ebenfalls freien Webserver-Software.

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Hostsharing nahm Abschied von Uwe Müller

erschienen am 04.11.2019

Gemeinsam mit der Familie, Freunden und engen Bekannten nahmen Mitglieder von Hostsharing in Bremen und Prinzhöfte Abschied von Uwe Müller.

In einer bewegenden Trauerfeier nahmen Mitglieder von Hostsharing am 1. November Abschied von ihrem langjährigen Vorstandsmitglied Uwe Müller. Die Zeremonie fand im Saal der Michaelgemeinde in Bremen statt. Schon beim Betreten des Raumes spürte man, dass es eine sehr persönliche Abschiedsfeier werden würde. Die Urne mit der Asche des Verstorbenen war auf einem Tisch aufgestellt, der mit Blumen und brennenden Kerzen geschmückt war. Um den Tisch herum standen drei japanische Trommeln, zwei davon hatte Uwe selbst angefertigt.

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