Thema: Technik

Hackathon für die Solidarische Landwirtschaft

Im Rahmen des “Solid Base” Projekts zur Erforschung und Verbesserung der finanziellen Nachhaltigkeit von solidarischen Landwirtschaftsinitiativen in Europa, trafen sich "Hacker" und "Landwirte" aus ganz Europa in Freiburg, um gemeinsam die neuen Softwarelösungen zu verbessern.

Der Hackathon fand Mitte November 2019 in den Räumen des Chaos Computer Clubs Freiburg statt. Er wurde von den Agronauten, einer Forschungsgesellschaft für nachhaltige, regionale Agrar- und Ernährungskultur organisiert. Weitere Teilnehmer waren das solidarische Landwirtschaftsnetzwerk Solawi, das Internationale Netzwerk für Community Supported Agriculture (CSA) Urgenci, die tschechische Organisation AMPI, die koordinierende Organisation TVE aus Ungarn sowie lokale Gruppen wie das Kartoffelkombinat aus München. Unterstützt wurden die Organisationen von den Librehosters, den geeks4change und Hostsharing.

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Free Software is evil

Open-Source-Software ist böse. Sie ist die Waffe, mit der GAFA das Internet monopolisiert hat. Jeder Open-Source-Entwickler spielt GAFA in die Hände. Der Einzelne ist machtlos gegen die Übermacht der Internetkonzerne. Gemeinschaftlich betriebene Infrastruktur könnte ein Weg sein, das Internet wieder zu dezentralisieren und ein wenig digitale Souveränität zurückzugewinnen.

Die Schlacht gewonnen. Den Krieg verloren? Die Free and Open Source Software Bewegung hat die Schlacht ums Internet gewonnen. Während Mitarbeiter in der Industrie und der Verwaltung noch weitestgehend an proprietäre Windows-Software gefesselt sind oder wie in München wieder eingefangen wurden, hat sich freie Software in anderen Bereichen eindrucksvoll durchgesetzt. 29,91 % aller aktiven Websites laufen laut einer auf statista.com veröffentlichten Studie mit dem Open Source Webserver Apache, weitere 19,55 % mit nginx, einer ebenfalls freien Webserver-Software.

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Office in der Cloud sicher und DSGVO-konform

Nachdem europäische Datenschützer massiv Kritik an Microsofts Online Office 365 geübt haben, suchen immer mehr Unternehmen und Institutionen nach einer datenschutzkonformen und sicheren Alternative. Open-Source Cloudlösungen wie Nextcloud oder Owncloud, die man selbst hosten kann, haben einen Funktionsumfang, der kaum noch Wünsche offen lässt. In Kombination mit dem Open Source Online Office Paket Collabora entsteht eine praktische Bürolösung für verteilte Teams. Die Mitglieder der Hosting-Genossenschaft Hostsharing können in ihrer Nextcloud ab sofort die Collabora Online Development Edition nutzen. Hostsharing betreibt seit Mai 2019 für seine Mitglieder entsprechende Online Office Server.

US-Clouds in der Kritik Das iX Magazin berichtete in letzter Zeit mehrmals über eklatante Sicherheitslücken in Office 365, mit dem Microsoft seine Kunden in die Cloud locken will. Zuletzt befasste sich die iX Anfang Mai mit Verstößen gegen fundamentale Sicherheitsrichtlinien und Datenschutzbestimmungen. Sie kam dabei zu dem Fazit, »dass ein sicherer, datenschutzkonformer Betrieb von Office 365 nach europäischem Recht und gemäß DSGVO nicht möglich sei.« Zu einer ähnlichen Einschätzung kam die niederländische Regierung bereits Ende 2018

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Frohe Ostern

Hostsharing Ostereier mit dem Eggbot produzieren

Ostereierproduktion mit Open Source Tools Rechtzeitig zu Ostern wurde heute ein Hostsharing eG Osterei mit Open Source Tools mit dem “Eggbot” produziert. Der Eggbot wurde ursprünglich 1990 von Bruce Shapiro entwickelt und wird seit 2010 von Eval Mad Scientists Laboratory als Bausatz verkauft. Sowohl Hardware als auch Software des Projektes sind unter Open Source Lizenzen veröffentlicht. Wer sich damit genauer auseinandersetzen möchte, findet auf der Webseite von Evilmadscientist nähere Informationen.

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Hostsharing nimmt Ökostromfilter in Betrieb

Pünktlich zum zweiten Quartal nimmt die Hostsharing eG in ihren Rechenzentren einen neuen Spamfilter für nicht ökologisch produzierten Strom in Betrieb. Damit möchte die Genossenschaft ihre Server vor Strom schützen, der nicht aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde.

Nach den letzten erfolgreichen Belastungstests auf dem Teamtreffen der Hostsharing eG am Wochenende im Unperfekthaus in Essen knallten endlich die Sektkorken. 12 Monate Entwicklungszeit gingen damit erfolgreich zu Ende. Ab dem zweiten Quartal kann die Hostsharing eG nun technisch garantieren, dass ihre Server ausschließlich mit nachhaltig produziertem Strom betrieben werden. »Leider befinden sich in unseren Stromnetzen immer noch viele Atom- und Braunkohlekraftwerke, die ihren Strom in unsere Netze schmuggeln. Insbesondere in windstillen Nächten haben diese Kraftwerke ein leichtes Spiel, ihre schmutzigen Elektronen ins Netz zu pumpen«, bedauert das Vorstandsmitglied Michael Hierweck.

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