Gemeinwohl-Ökonomie
Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ist ein innovatives, nachhaltiges Wirtschaftsmodell mit dem Ziel einer ethischen Wirtschaftskultur. Als Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis baut sie auf den Werten Menschenwürde, ökologische Verantwortung, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz auf.
Hinter der Gemeinwohl-Ökonomie steht die Überzeugung, dass die drängenden Herausforderungen unserer Zeit – von der Ressourcenknappheit über die Klimakrise, vom Verlust der Artenvielfalt bis hin zur größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich – Folgen des Kapitalismus sind und nur ganzheitlich und systemisch zu lösen sind. Als nachhaltiges Wirtschaftssystem bietet die Gemeinwohl-Ökonomie eine Alternative mit konkreten Tools.
Zentrales Instrument der Bewegung ist die Gemeinwohl-Bilanz – ein werteorientiertes Mess- und Reportingverfahren, mit dem Unternehmen, Kommunen und Organisationen sichtbar machen, welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl leisten. Inzwischen umfasst die Bewegung weltweit rund 11.000 Unterstützer*innen, etwa 4.500 Mitglieder in über 170 Regionalgruppen sowie mehr als 1.000 bilanzierte Unternehmen und Organisationen in 35 Ländern.
Die GWÖ versteht sich als offene, ko-kreative Bewegung – getragen von Privatpersonen, Unternehmen, Hochschulen und Gemeinden, die gemeinsam an einer ethischeren, nachhaltigeren Wirtschaftskultur arbeiten.
Kompetenzen, Expertise, Kenntnisse
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