Ein Content Management System verspricht vergleichsweise einfaches
Kreieren und Editieren von Webseiten und ihren vielfältigen Inhalten.
Üblicherweise erlauben CMS das direkte Editieren von Inhalten auf der
Webseite, die meisten ermöglichen die Verteilung der Arbeit auf mehrere
Redakteure, manche bieten eine integrierte Versionsverwaltung, manche
sind multidomainfähig und daher besonders für das Hosting als Reseller
geeignet.
Es gibt sehr, sehr viele Content Management Systeme (CMS) für den
eigenen Webspace. Sie basieren auf den unterschiedlichsten
Programmiersprachen und Datenbank- oder Datenhaltungssystemen, daher
kann diese Seite das Thema allenfalls ankratzen. Eine hilfreiche
Übersicht bieten http://www.contentmanager.de/ und http://php.opensourcecms.com/.
Die Entscheidung für ein CMS für eine Webseite ist grundlegend, ein
Umstieg von einem zum anderen ist nicht einfach, daher sollten vor allem
folgende entscheidenden Fragen vorher beantwortet werden:
1. Wie komplex ist das CMS, kann es die derzeitigen Anforderungen erfüllen?
2. Kann es zukünftige Anforderungen (auch in Bezug auf Skalierbarkeit)
erfüllen?
3. Ist das CMS aktuell, wird es aktiv weiter entwickelt, ist eine aktive
Community vorhanden? Steht es unter einer Open Source Lizenz? Bekomme
ich Support?
4. Werden Sicherheitsprobleme schnell angegangen, lässt es sich schnell
und einfach updaten?
5. Bin ich Webdesigner oder Reseller und möchte ich ein CMS für meine
Kunden und für viele Domains zentral installieren können?
Hier nun eine kleine Auswahl von Content Management Systemen, weder
umfassend noch abschließend:
Wordpress
Homepage:
http://wordpress-deutschland.org/
Ja, Wordpress ist ein Blogsystem, aber es ist sehr einfach zu
installieren, einfach zu administrieren und es gibt viele freie Themes
(Designs) und Plugins zur Erweiterung. Damit kann Wordpress durchaus für
kleinere Webseiten die interessante Alternative für ein ausgewachsenes
CMS sein. Denn es bietet unter (Einstellungen ? Lesen) die einfache
Möglichkeit, eine statische Hauptseite zu verwenden. Mit dem richtigen
Theme kann Wordpress für eine kleine Webseite vollkommen reichen.
Dokumentation:
http://doku.wordpress-deutschland.org/Hauptseite
Websitebaker
Homepage:
http://www.websitebaker.de/
Sehr einfaches CMS, mit dem man aber auch mit wenig Wissen schnell zu
ansehnlichen Ergebnissen kommt.
Joomla
Umfangreicher, mit Benutzer- und Gruppen-, Template- und Media-, sowie
Sprachenverwaltung, eignet sich Joomla durchaus schon für ambitionierte
kleinere bis mittlere Webseiten. Es gibt viele freie Themen und
Erweiterungen.
Deutsche Homepage:
http://www.joomla.de/
Drupal
Ausgefeiltes CMS mit vielfältigen Einflussmöglichkeiten auf Gestaltung
und Präsentation unterschiedlicher Inhalte. Viele Möglichkeiten zum
Aufbau und zur Einbindung einer eigenen Community. Hervorragend
internationalisierbar und auch als Blogsystem zu benutzen. Mehrere
Domains unterhalb einer einzigen Drupal-Installation funktionieren "out
of the box", daher ist Drupal auch interessant für Reseller und
Webdesigner. Nicht ganz einfach zu erlernen, bietet dafür aber mehr
Funktionalität.
Deutsche Homepage:
http://www.drupal.de/
Typo3
Der Platzhirsch der Content Management Systeme, ein ausgereiftes System
auf Basis von PHP, aber trotzdem technisch auf dem Stand der Zeit.
Riesiger Funktionsumfang, viele Erweiterungen, multidomainfähig,
skalierbar bis in Konzerngröße. Nachteil: steile Lernkurve.
Homepage:
http://typo3.org/
Plone
Plone ist anders. Schon, dass es auf Zope läuft, dem in der
Programmiersprache Python geschriebenen Applikationsserver, dass es
seine Inhalte in der Objektdatenbank Zopedb speichert, ist ungewöhnlich.
Aber das Highlight ist das direkte online Editieren von Webinhalten auf
der Webseite. Die Webseite selbst wird für angemeldete Benutzer zum
WYSIWYG-Editor. Einfacher geht Editieren nicht. Darüber hinaus ist Plone
ebenfalls ausgereifte Funktionalität und Skalierbarkeit für Webseiten
jeder Größe.
Homepage:
http://plone.org/
Mach mit
Pakete und Preise
Bestellung bei Hostsharing