1. Die Idee
Die auf dem Markt angebotenen Dienstleistungen im gehobenen Webhosting unterliegen trotz ihrer Vielfalt einigen Einschränkungen oder haben für einige Zielgruppen Nachteile. Hostsharing bietet eine Alternative, indem der Gedanke von OSS (Open Source Software) auf Internet-Dienstleistungen übertragen wird. Die Grundidee dabei ist, Kunden und Mitarbeiter zu Gesellschaftern (Mitgliedern) zu machen. Die Umsetzung erfolgt durch das von Hostsharing entwickelte Drei-Säulen-Modell.
Die Säulen der Wirtschaftlichkeit bilden das Gerüst für ein kostengünstiges Webhosting. Die Gemeinschaft mietet oder kauft gemeinsam die benötigte Hardware und notwendigen Dienstleistungen (z.B. Domains). Das Mitglied zahlt weitestgehend genau die tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen. Somit wird eine für alle faire Kostenverteilung nach dem Verursacherprinzip erreicht, statt risikoreicher Mischkalkulation.
Eine kostengünstige Kalkulation der Dienstleistungen von Hostsharing wird durch Beteiligung der Mitglieder am Arbeitsaufwand ermöglicht. Je nach Know-How des einzelnen Mitglieds kann es sich dabei um Serveradministration, technische Betreuung der Hostsharing-eigenen Website, die Buchhaltung, den Support, das Erstellen von Benutzerdokumentationen oder anderen Website-Inhalten oder auch um die Mitgliederwerbung handeln. Dies sind nur einige Beispiele.
Das notwendige Kapital wird durch die Mitglieder in Form der Geschäftsanteile aufgebracht. Ein Anreiz zur übernahme mehrerer Geschäftsanteile ist eine proportionale Beteiligung an den Überschüssen entsprechend der gezeichneten Geschäftsanteile. Die Aufnahme von Fremdkapital ist nach diesem Geschäftsplan nach weder notwendig noch geplant.

