Finanzierungskonzept

8.3. Überschussverteilung

In der Überschussverteilung spiegeln sich die drei Säulen der Wirtschaftlichkeit wieder, (bezahlte) Nutzung der Leistung, Beteiligung am Arbeit- sowie Kapitalbedarf. Die in die Überschussverteilung einbezogenen Faktoren sind:

Arbeitseinsatz:

Von Mitgliedern für Hostsharing geleistete Arbeit rechnen wir stundenweise an, wobei wir für möglichst alle Routinearbeiten Vorgabezeiten definieren. Diese Arbeit wird entsprechend ihrem Anteil am Gesamtaufkommen mit einem evtl. erwirtschafteten Überschuss abgegolten.

Kapitaleinsatz:

Der Kapitaleinsatz der Mitglieder kann verzinst werden. Ein Zinssatz ist jährlich nach einer Überschussbeteiligung für geleistete Arbeit dem erzielten Ergebnis entsprechend festzulegen. (Evtl. Rücklagen sind im erzielten Ergebnis dann schon berücksichtigt).

Berechnung der Überschussverteilung

Mit vorhandenem Überschuss wird nun zunächst immer die Arbeit und dann das Kapital bezahlt.

Vorteile dieses Modells

Das Modell der Gewinnbeteiligung bietet folgende Vorteile:

  • gerechte Verteilung der Gewinne
  • ausreichende Berücksichtigung von geleisteter Arbeit, besonders in der Startphase
  • Skalierbarkeit entsprechend dem Wachstum von Hostsharing

Das Modell der Überschussbeteiligung und der Bewertung der geleisteten Arbeitsanteile muss dem Wachstum von Hostsharing und anderen Faktoren (Arbeitswert, Marktzinsen etc.) laufend angepasst werden. Erreicht das Wachstum von Hostsharing eine Grö&e, bei der die Arbeit nicht mehr durch die Mitglieder geleistet werden kann, so sind freie Mitarbeiter oder auch Angestellte zu beschäftigen. Das Modell der Überschussbeteiligung ist entsprechend der Einnahmen aus den verscheidenen Bereichen dann zu adaptieren um eine gerechte Überschussbeteiligung zu ermöglichen.

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Geändert am: 25.11.2004, 21:09 Uhr
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