Backup & Restore

Denkbare Erweiterungen und Verbesserungen

Das restore-Skript sollte so erweitert werden, dass der Paket-Admin damit auch Dateien von anderen Usern direkt ohne Klimmzüge wiederherstellen kann.

Ein Plan für die Zukunft ist, Deltas länger aufzubewahren, z.B. auch ein paar Kopien im Monat-Abstand zu archivieren.

Derzeit gibt es außerdem leider noch einen Bug mit Leerzeichen in Dateinamen. Solche Dateien werden nicht korrekt verarbeitet und daher nicht gesichert. Dafür sollte das Backup-System mal auf 0-Byte Dateinamentrenner umgestellt werden. Eine eigentlich einfache Änderung, die aber umfangreiche Tests erfordert.

Geplant ist desweiteren, den Backup-Server mit einem RAID-Device auszustatten, um die Datensicherheit zu erhöhen.

Eine weitere Idee ist, current und previous als vollständig getrennte Kopien aufzubewahren, ebenfalls zur Verbesserung der Datensicherheit.

Die Überprüfung der Lesbarkeit der *.tar.gz Archive auf dem Backup-Server könnte auch gleich im Anschluss an die Datensicherung gemacht werden, weil dies nur ca. 10-15 Minten benötigt.

Der wohl wichtigste Plan betrifft die Verbesserung der Spiegelung. Zum einen könnte statt rsync drbd (http://www.drbd.org/) zum Einsatz kommen, was die notwendige Latenzzeit zur Aktivierung des Standby-Servers drastisch verkürzen würde. Zum anderen könnten Datenbanken über Datenbank-eigene Mechanismen gespiegelt werden, was auch insbesondere das Problem möglicherweise inkonsistenter Spiegel-Daten beheben würde; hierfür müssten derzeit im Notfall ggf. die Backups herangezogen werden.

Eine einfach zu realisierende Variante der Datenbank-Spiegelung wäre ein Reset des Logfiles beim nächtlichen Backup (während des Locks) und dann nur der Spiegelung des Logfiles.

Die Verfügbarkeit von Backups pro Paket könnte in den Paketen zur Verfügung gestellt werden.

Geändert am: 11.07.2006, 18:06 Uhr
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