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14.12.2002: Generalversammlung und Hostsharing Workshop

Nachdem am 27.11.02 zur Generalversammlung (GV) eingeladen worden war und die Organisation der GV noch ein wenig traffic auf der Membersliste verursacht hatte, fand die ausserordentliche GV tatsaechlich am 14.12.02 in einem Resthof bei Bremen statt. Die Lage genauer beschreiben zu wollen hiesse die dort vorkommende Flora und Fauna in die Wegbeschreibung aufnehmen zu muessen und anzumerken ist, dass selbst das Navigationssystem streikte.

Erstaunlicherweise fanden sich puenktlich zu Beginn der GV 9 Hostsharer in dem der Kaelte trotzenden und gemuetlichen Heim des Vorstandes Uwe ein. Nachdem der andere Vorstand sein Zelt im Garten aufgeschlagen hatte, wurde die GV durch Verlesung der TOPs eroeffnet und recht zuegig abgehalten. Die GV folgte in allen Punkten den Abstimmungsergebnissen der vMV Protokoll der vMV, was sich auch im Protokoll zur GV nachlesen laesst. Protokoll der Generalversammlung

Binnen kurzer Zeit hatte jeder seinen Laptop vor der Nase und Dank der vorbildlichen Organisation auch ein Netzkabel und ein Poweroutlet. Leider verliess uns Roland bald nach der GV aber auch 8 Sharer waren ausreichend um dem DSL mal zu zeigen, wie man auch mit legalen Inhalten die Bandbreite ausnutzen kann.

Uwe hatte fuer die GV gekocht und so stand einer laengeren Unterredung nichts im Wege stand. Aus rein statistischen Gruenden moechte ich hier einflechten, dass es 3 Raucher, 3 ovolacto Vegetarier, mindestens 5 Weintrinker und ueberwiegend Rechner mit Windows gab. Da Realwelttreffen unter Hostsharern eher unueblich sind, gab es viel zu erklaeren, besprechen, erlaeutern und zur Entscheidung vorzubereiten.

Schon nach kurzer Zeit war klar, dass wir uns eigentlich haeufiger treffen muesseten um Missverstaendnisse aus dem Weg zu raeumen, tausende Erklaerungsmails zu sparen und in einer konzentriert konzertierten Aktion Liegengebliebenes anzupacken oder aufzuarbeiten.
Leider ist die Organisation einer GV zu aufwendig, um sie als Anlass von Zusammenkuenften nehmen zu koennen. Nicht nur dass der GV eine vMV mit laenglichen Terminen vorausgeht, aus rechtlichen Gruenden muessen dann die Einladungen rechtzeitig versendet und dafuer Sorge getragen werden, dass es fuer die Mitglieder zumutbar ist an der GV teilzunehmen. Im Zweifelsfall bedeutet dies zumindest einen Tagungssaal zu mieten, der fuer alle Mitglieder ausreichend waere. Eine GV sollte deshalb im Idealfall nur einmal im Jahr im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss stattfinden.

Da aber allgemein der Wunsch nach einem etwas haeufigeren Zusammentreffen bestand, wurde angedacht ein Hostsharing-Sommer-Workshop abzuhalten. Wir erzeugten spontan eine Liste mit Themen fuer den Workshop, die u.a. das Corporate Design (identity) Hostsharings, Werbemassnahmen, Produktverbesserungen und dei Gestaltung der Website enthielt.

Einen grossen Teil der Nacht verbrachten wir mit der Diskussion um die neue Menuestruktur der neue Hostsharing website. Fuer einen Aussenstehenden haette dieser Teil eine heiter spiritistische Komponente gehabt: Acht Gestalten sitzen stundenlang fast bewegungslos in einem Kreis, starren auf den Monitor ihres Laptops und unterbrechen die Stille der surrenden Luefter in unregelmaessigen Abstaenden durch scheinbar sinnlose Beschwoerungsformeln: "ToDos sind eindeutig Werkzeuge." "Ist schon ein Werkzeug, mach mal einen reload" Am Ende stand eine neue Struktur http://purodha.hostsharing.de/hostsharing/menu0/test.php und um 5:00 hatten sich alle (?) von ihren Rechnern getrennt. Erstaunlich war, dass nur wenige Stunden spaeter, als ich die Augen wieder aufschlug schon 2 Members versunken vor ihren Rechnern sassen.

Am Ende bekraeftigten wir bei einem herzhaften Fruehstueck, dass wir verstaerkt Mitglieder zur Mitarbeit motivieren muessen, Vortraege und Artikel ueber und von Hostsharing erstellen und zentral zur Benutzung auf Konferenzen und Workshops lagern sollten, dass das Hostsharing-Handbuch fertiggestellt und unbedingt an Neumitglieder gesendet werden muss, mehr Mehrwertdienste in Form von zentralen Diensten angeboten werden sollten und nicht zuletzt, dass Hostsharing eine tolle Sache ist und es nicht mehr lange dauert bis wir Tausend Mitglieder sind.

Gottfried Kibelka